Bitcoin Preis wird 2014 um 99% fallen

Wie 1637 die Tulpemanie wird auch der bevorstehende Bitcoin-Crash viele euphorische Hobbyinvestoren auf den harten Boden der Tatsachen zurückholen. Bei der Tulpenmanie stiegen die Preise für Tulpenzwiebeln innerhalb von 4 Jahren um das 200-fache an nur um dann innerhalb eines Monats zu kollabieren. Als die Spekulationsblase gipfelte, war eine Tulpe den zehnfachen Jahreslohn eines holländischen Arbeiters wert. Da die Tulpenmanie die erste aufgezeichnete Spekulationsblase ist, gilt sie als die Mutter aller Blasen. Ganz gleich wie verschieden die Zeit in der spekuliert wird oder wie unterschiedlich das Objekt der Begierde sein mag folgen alle Blasen einem Muster welches sie enttarnt.

Spekulationsblase Tulpe:



























Spekulationsblase dot-com.
(NASDAQ Kurs-Chart 1994-2005)





















Spekulationsblase Bitcoin:
(Bitcoin/€ 1-Jahres Chart) Stand 16.01.2014


























Seit China dem Bitcoin den Rücken gekehrt hat, gelingt es ihm nicht neue Höhen zu erreichen, dass wird auch durch das zweite schwache Preis-Hoch deutlich. Die Luft ist raus, die Bullenfalle lockt noch den letzten "Gläubigen" ein paar Euro zu verbrennen. Der Crash wird meines Erachtens entweder durch fehlenden Preisanstieg (Unsicherheit) oder durch schlechte Nachrichten in Form von politischen Entscheidungen Verboten, Regulierungen etc.ausgelöst. Das Bitcoin den Großteil seines jetzigen Wertes in Kürze verliert ist also sehr wahrscheinlich, daher kann ich mich nur public enemy anschließen "dont believe the hype"!

Wer von der Blase profitieren möchte kann den Bitcoin auch "shorten" also verkaufen und durch den Fall Gewinn generieren.


Plus500

Wie werde ich reich ohne Startkapital? So gehts...

1. Schritt: Bestandsaufnahme

Zunächst ist es wichtig Einnahmen und Ausgaben schriftlich festzuhalten und dabei streng zu sortieren nach notwendigen Ausgaben und Luxus. Wenn man selbst bei spartanischem Lebensstil beim Gegenrechnen auf Null kommt, ist ein Nebenjob und eine evtl. Gehaltserhöhung notwendig. Zusätzlich sollte man immer nach weiteren Einnahmequellen Ausschau halten.

2.Schritt: Spar-Rate ermitteln.

Die Spar-Rate sollte verkraftbar sein aber so hoch wie eben möglich, 20% des Nettoeinkommens wäre sehr gut. Wichtig hierbei ist, dass die Spar-Rate schon am Anfang des Monats das Konto verlässt.

3.Schritt: Erspartes Investieren.

Nun ist es an der Zeit "das Geld für sich arbeiten zu lassen". Investieren kann man in ein eigenes Geschäft indem man sich selbstständig macht. Man kann in Aktien investieren (langfristig). Immobilien bieten sich auch an um an Rendite zu kommen. Diversifikation (Streuen des Investments in verschiedene Märkte ) kann hierbei helfen das Risiko zu minimieren. Wichtig ist auch hier wie beim Sparen die Geduld, die letztendlich zur finanziellen Freiheit führt.

Hier ein Beispiel wie man als Extrem-Sparer und Investor Millionär wird:

Verna Oller vertsarb mit 98 und hinterließ 4,5 Mio $.
Frau Oller verdiente ihre Millionen mit dem filitieren von Fischen, bzw mit dem Geld dass sie von dem kargen Lohn sparte. Sie eignete sich selbst Wissen über die Börse an, in der Stadtbibliothek. Oller lebte sehr sparsam indem sie sich selbst die Haare schnitt,Second Hand Kleidung kaufte, ihr Brennholz noch mit 90 Jahren selbst hackte und des Nachbars Zeitung vom Vortag las.


Das schöne an der Geschichte ist, dass Oller den Großteil ihres Vermögens der Heimatstadt spendete (für eine Schule und den Bau eines Schwimmbades).

Feuer Deinen Chef !

Für viele läutet des Klingeln des Weckers am frühen Montag eine Woche Sklaverei ein. Als Sklaverei wird die Arbeit zum einen durch Menschen empfunden, die einer Tätigkeit nachgehen in der sie sich nicht entfalten können  und sich daher zur Stagnation verdammt fühlen. Der andere Typ wird durch die Arbeit gefordert und hat sogar sehr viel Spass dabei, hat aber das frustrierende Gefühl die eigene Energie an den Arbeitgeber zu vergeuden.
Im ersten Fall könnte man sich einfach nach einer anderen Tätigkeit umsehen und ggf. dafür qualifizieren. Bei dem zweiten Beispiel würde sich eine Notbremse- in Form eines Gesprächs mit dem Chef- vor dem sich anbahnenden Burnout anbieten.
Beide Fälle könnten den Weg allerdings auch in eine völlig andere Richtung wählen, nämlich ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. So belastend die Frustration auch in vielen Fällen sein mag, kann sie auch eine treibende Kraft sein bei dem befreienden Schritt in die Selbstständigkeit. Unterhält man sich mit Bekannten zum Thema Selbstständigkeit fallen schnell Begriffe wie Risiko, Konkurrenz, Finanz-Kriese und alles was sonst einschüchternd wirkt um einen vor dem finanziellen Suizid zu bewahren. Hier aber mal eine etwas motivierende Gegenüberstellung von Sklaverei und Freiheit.

  • Angestellt: "Sicheres" Gehalt, dass (idealer Weise) jährlich linear minimal anwächst. 
  • Selbstständig: Exponentielles Wachstum möglich.

  • Angestellt: Fixe Arbeitszeiten von zB. 8 bis 17 Uhr 
  • Selbstständig: Freie Zeiteinteilung.

  • Angestellt: Man hat sich auferlegten Regeln zu beugen.
  • Selbstständig: Als eigener Chef arbeitet man nach eigenen Regeln.

  • Angestellt: Ruhestand frühestens mit 67+ 
  • Selbstständig: Ruhestand mit bereits 40 50 möglich.

  • Angestellt: Rechenschaft ablegen bei Allen die über einem Stehen.
  • Selbstständig: Keinem Rechenschaft ablegen, man ist sein eigener Chef.

"Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen."



Schleckerfrauen vs.Trümmerfrauen

Heute war ich einer von vielen die sich den Schlecker-Rabatt nicht entgehen lassen wollten, so quetschte ich mich durch den übervollen Laden um Artikel zu hamstern für die ich sonst 30-50 % mehr zahlen würde. Die Ausbeute war mager, da zum einen viele Artikel trotz Rabat anderswo billiger zu haben sind, zum anderen wurde schon vieles leergegeiert. In der langen Warteschlange an der Kasse lag eine Art "ostalgische" Endzeitstimmung in der Luft gemischt mit dem Schweißgeruch der Kunden denen wohl wieder das letzte Deo vor der Nase weggeschnappt wurde. Die Kasse war mit zwei Verkäuferinen besetzt deren Gesichter Bände sprachen. Sofort ging mir der durch die Medien inflantionär gebrauchte Begriff "Schlecker-Frauen" durch den Kopf. Bewusst oder unbewusst gewählt erinnert das an die "Trümmerfrauen". Allerdings sehe ich bei allem Mitleid und Verständnis für die 25.000 MitarbeiterInen die sich ab Montag neuorientieren müssen einen wesentlichen Unterschied darin, dass die Trümmerfrauen nicht so sehr auf eine helfende Hand hofften sondern die Ärmel hochkrempelten und selbst das beste aus der Situation machten. Heute wird protestiert mit Plakaten die auf den Ehrensold und die subventionierten Banken verweisen, ein Protest der die Hilflosigkeit unterstreicht aber nicht wirklich was an der Situation ändert. Das tagtäglich politische Fehlentscheidungen getroffen werden wird keiner bestreiten, aber ich glaube in diesem Fall gilt das Motto "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott".
Menschen sind Gewohnheits-Fetischisten und eine "Irritation" wie ein Arbeitsplatzverlust bedeutet für manch einen den Weltuntergang. Ich denke der Großteil geht davon aus, dass die Unterschrift im Arbeitsvertrag einen gesicherten Arbeitsplatz bis zum Rentenantritt besiegelt. Sogar Steve Jobs war vor einer Kündigung nicht sicher, nachdem er Apple zu einem Tech-Mammut aufbaute wurde er gefeuert. Es war hart für ihn keine Frage, aber was tat er nach dem Jobverlust? Er krempelte die Ärmel hoch und gründete Next (später durch Apple aufgekauft für rund 400 Mio $ und 1,5 Mio Apple-Aktien) kaufte in der Zeit auf Pixar auf um es später an Disney für 7,4 Mrd $ zu verkaufen und zu guter letzt wurde er schließlich erneut ins Apple-Boot geholt um es vor dem sinken zu bewahren. Der Rest ist Geschichte.
Es mag vielleicht schroff klingen, aber im Prinzip ist es an jedem Einzelnen das Beste aus der Situation zu machen. Es gibt etliche Beispiele für Menschen die wirklich alles verloren aber nicht aufgaben und schließlich mit Erfolg belohnt wurden. Rückblickend war die Kündigung oft für diese eine Befreiung und der Beginn eines neuen und besseren Lebensabschnittes. Man muss sich definitiv von dem Gedanken verabschieden, dass ein Job Beständigkeit garantiert sei es in einem kleinen Betrieb oder einem Dax -Unternehmen.
Kopf hoch und nach vorne blicken!


"Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden."
Epiktet

Günstig warm halten im Winter

Die Winterzeit bringt neben den behaglichen Stunden während der Weihnachtszeit, auch Kälte mit sich die nicht nur schöne Eisblumen ans Fenster zaubert, sondern auch stolze Heizkosten beschert. Hier einige Wege die Heizkosten niedrig zu halten ohne dabei kalte Füsse zu bekommen.




  • Zieh dich warm an. Was ganz naheliegend klingt wird oft nicht in die Praxis umgesetzt, so dreht man eher den Thermostat-Regler hoch anstatt auf die Ballermann-konforme Kleidung zu verzichten. Wer sich mit Wollsocken, langen Unterhosen/ dicken Strümpfen, einem dicken (Rollkragen-)Pullover und unterhemd ausstattet ist für die raue Jahreszeit bestens gerüstet.

  • Verschließe ungenutzte Räume. Teile der Wohung bzw. des Hauses die nicht oder kaum genutzt werden müssen auch nicht mitgeheizt werden. Jede offene Türe erhöht den Raum der zu beheizen ist und treibt damit unnötig die Heizkosten in die Höhe.

  • Lass die Sonne herein. Eine ganz simple Methode etwas Wärme zwischen die vier Wände zu bekommen ist an sonnigen Wintertagen weder durch Jalousien, Vorhänge noch Rolladen das Sonnenlicht zu versperren. Abends wirken die einstigen Sonnenblocker wiederum als Isolierung.

  • Regelmäßig lüften. Wer täglich 20-30 Minuten lüftet sorgt dafür, dass feuchte Luft von innen gegen trockene Außenluft getauscht wird welche viel leichter zu erwärmen ist. Gelüftet wird indem das Fenster ganz aufgemacht wird, Kippen des Fensters ist buchstäblich aus dem Fenster geschmissenes Geld.

  • Durchlauferhitzer/Warmwasserboiler umstellen. Für gewöhnlich muss das Warmwasser in der kalten Jahreszeit nicht so heiß sein wie im Sommer, wenn man die Temperatur etwas senkt kommt man günstiger durch die Wintermonate.

  • Thermostat programmieren. Während der Arbeitszeit und über die Nacht empfiehlt es sich eine Temperatur von 16 C einzustellen, da während dieser Zeit "vollgas heizen" wenig Sinn macht und die Heizung ganz abzuschalten den Nachteil mit sich bringt, dass es länger dauert bis eine angenehme Raumtemperatur erreicht wird nach der Abkühlung.

  • Heizkörper frei halten. Damit der Heizkörper ungehindert Wärme in den Raum abgeben kann sollte man ihn nicht zudecken oder mit Möeln zustellen

  • Zugluftstopper vor Tür und Fenster. Recht günstig und praktisch kann man der kalten Zugluft vorbeugen indem man im Handel erhältliche Zugluftstopper vor die entsprechenden Stellen legt.Wer es noch billiger haben will kann sich entweder selbst einen Stricken oder einfach ein Handtuch dafür zweckentfremden.

Ein Monat Strom gratis

Klingt fast zu schön um wahr zu sein, ist aber tatsächlich einfacher als man denkt. Die meisten Haushaltsgeräte verbrauchen auch im ausgeschaltetem Zustand kleine Strommengen, im s.g. "Stand-by Modus" was einzeln betrachtet noch relativ hinnehmbar scheint, schlägt zusammengerechnet jährlich mit einem dreistelligen Eurobereich zu Buche. Ganze 11% des verbrauchten Stromes vergeudet der deutsche Haushalt im Schnitt durch die Bequemlichkeit des Stand-by.


Beispielrechnung: Geräte im dauerhaften Stand-by-Betrieb


Leistung im Leerlauf: Stand-by etc. (Watt)Durchschnittl. Leerlaufzeit am Tag (Stunden)Kosten (Euro pro Jahr)
TV LCD, 80-94cm1202
TV alt62010
DVB-T ohne Festplatte102017
DVD-Recorder mit Festplatte82214
HiFi102016
3 Radios5218
PC mit Monitor und Drucker102016
DSL-Modem + Router72012
Telefon schnurlos (Ladeschale)*2234
Anrufbeantworter*3246
Spielkonsole3225
Espressovollautomat3236
Gesamtkosten pro Jahr (gerundet)116
In unserem Beispiel gehen wir  - je nach Gerät - von einem Stand-by-Betrieb von täglich 20 bis 24 Stunden aus, an 335 Tagen im Jahr. Strompreis: 24 Cent/kWh (Bitte beachten Sie, dass der Strompreis je nach Anbieter und Region variiert und z.B. auch höher ausfallen kann) *Diese Geräte sind 365 Tage im Jahr am Netz.
Quelle: Deutsche energie-Agentur (dena)

Abhilfe gegen diese unerwünschten Kosten schaffen Steckleisten mit einem Aus-Schalter oder wenn man es bequemer haben möchte, Funksteckdosen die durch eine Fernbedienung die angeschlossenen Geräte vom Stromnetz trennen. In beiden Fällen amortisiert sich die Investition binnen der ersten 2-3 Monate, und spart bares Geld. In Zeiten steigender Energiepreise sollte sich jeder überlegen ob er die bisher verschenkten 11%  Stromverbrauch nicht doch lieber behalten will und sich damit die Stromkosten eines ganzen Monats sparen.

Den-Stand by-Betrieb zu vermeiden  ist nur eine von mehreren Möglichkeiten Strom zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten, geldpfade.de zeigt wie es geht.




Lotto die Dummensteuer "nur wer mitspielt kann gewinnen wird verlieren"

Als wohl am weitesten verbreiteter Versuch an die schnelle Million zu kommen hat sich Lotto etabliert. Die Gewinnwahrscheinlichkeit für die erste Klasse (6 richtige + Zusatzzahl) liegt bei 1 : 139.838.160 was erschreckend wenige davon abhält Woche um Woche ihr Geld auf diese gerade zu lächerlich geringe Chance zu setzen. Die Statistische Wahrscheinlichkeit ist weitestgehend bekannt, dennoch locken die Millionensummen "die nur der gewinnen kann der mitspielt". Wie unwahrscheinlich es ist den Jackpot zu knacken kann man neuerdings auf lottotax.appspot.com sehen. Ein Programm setzt eine Gewinnzahlenreihe fest um anschließend zufällig Tippzahlenreihen zu generieren wobei es gilt 5 Richtige und die Zusatzzahl zu treffen (also etwas wahrscheinlicher als 6 aus 49). Diese Seite müsste auch dem Letzten Zweifler aufzeigen, dass er wohl nicht der Einzige ist der bei jeder Ziehung vergeblich glaubt den Jackpot zu knacken.

Ein regelmäßiger Wochenspieler, der statistisch gesehen alle 2,7 Millionen Jahre gewinnt, setzt im Schnitt monatlich 30,10 € ein, der durchschnittliche Monatsspieler ist mit 13,20 € pro Monat dabei, was 361 € bzw. 158 € im Jahr entspricht.
Nehmen wir an, Herr Müller fängt mit 20 Jahren an wöchentlich Lotto zu spielen, bis er 70 wird. An seinem 70. Geburtstag rechnet er die jährlich investierten 361 € x 50 Jahre und kommt auf die Summe von 18.050 € "schade ums gute Geld" wird er sich denken. Was sagt er wohl zu der Tatsache, dass wenn er sein Geld zu einem Zinssatz von 4% angelegt hätte daraus nach 50 Jahren 56.338,12 € geworden wären? Hätte Herr Müller seine Lottoeinsätze in Aktienfonds investiert bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 8% könnte er an seinem 70. Geburtstag darüber grübeln, was er mit den 216.226,43 € machen soll.

Sicherlich ist die Spannung bei Lotto auch ein wichtiger Faktor der den Spielenden dazu treibt sich weiterhin an die Hoffnung zu klammern, aber der Nervenkitzel ist bei klügeren Geldanlage sicherlich auch geboten. In diesem Sinne, gesunder Optimismus ist schön und gut, aber er sollte nicht in Naivität ausarten.